Bei der Franken GmbH wird FORSCHEN groß geschrieben

Mit den Aufgaben und Herausforderungen wächst ein Unternehmen. Die Franken GmbH hat sich innerhalb der letzten 25 Jahre stetig weiter entwickelt, um den Kunden die ganz besonderen Lösungen bieten zu können. Um dies zu ermöglichen, wird bei Franken ständig geforscht, um den wachsenden Ansprüchen gerecht zu werden.

Um den Energiestandard von Neubauten weiter zu erhöhen, wurden in der letzten Novellierung der Energieeinsparverordnung (ENEV) Verschärfungen festgelegt, die nun zum 01.01.2016 in Kraft getreten sind.

Umgangssprachlich wird daher häufig von der „ENEV 2016“ gesprochen.

D.h. zum Jahreswechsel 2015/2016 sank der maximal zulässige Jahres-Primärenergiebedarf für Neubauten um 25%.

Zugleich steigen die Anforderungen an die energetische Qualität der Gebäudehülle, denn durch eine veränderte Nachweismethode sollen die Transmissionswärmeverluste um ca. 20% vermindert werden. Somit würde das KFW-Effizienzhaus 70 praktisch zum Mindeststandard der Energieeinsparverordnung deklariert. Werden diese Anforderungen missachtet, drohen gemäß § 27 Abs. 1 der ENEV Bußgelder von bis zu 50.000,00 EUR.

Aufgrund dieser neuen Regelung für Neubauten, hat die Firma Franken ein Heizsystem entwickelt und zusammengestellt, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Als Primärerzeuger setzen wir eine Wärmepumpe ein, da Wärmepumpen das Klima schonen, denn sie beziehen rund dreiviertel der Energie zum Heizen aus der Umwelt. Die günstigsten Wärmequellen sind Luft, Erdreich und Grundwasser. Um die kostenlose Umweltwärme nutzbar zu machen, benötigen Wärmepumpen lediglich einen kleinen Anteil Strom zum Antrieb der Pumpe. Das hier erzeugte Heißgas wird mittels Verbindungsleitung mit eingebautem Wärmespeicher in einen Multifunktionsspeicher mit eingebautem Wärmetauscher gespeist. Dieser Wärmetauscher dient der Verflüssigung des Kältemittels der Wärmepumpe und somit der direkten Wärmeübergabe an das Heizungswasser. Der Einbau dieses Wärmetauschers ist konstruktiv so gelöst, dass das vom Wärmepumpenkompressor erzeugte ca. 65°C - 75°C gradige Heißgas in der Wasserzone des Speichers abgelagert wird. Der weiterführende Wärmetauscher übergibt dann im Pufferbereich die Energie an das Heizungswasser. Hier kommt es durch interne Gegenströmung zu einer Unterkühlung des Kältemittels. So heizt die Wärmepumpe selbst an eisig kalten Tagen bei bis zu -25°C und ist damit die sinnvolle Alternative zu konventionellen Öl- oder Gasheizungen. Bei unseren verwendeten Wärmepumpen mit der sogenannten patentierten Flash-Injektion-Kreislaufs stehen auch bei -15°C 100% Heizleistung zur Verfügung. Herkömmliche Wärmepumpen kommen bei diesen Temperaturen höchsten auf 60% Leistung. Bei -25°C stehen bei unserer verwendeten Pumpe immer noch 75°C Heizleistung zur Verfügung. Als zusätzlicher Wärmeträger wird Sole eingesetzt, die über Vakuumrohre die zusätzliche Beheizung des Multifunktionsspeichers aktivieren. Wenn die erzeugte Temperatur der Solaranlage nicht ausreicht, wird die Regelung die Wärmepumpe stetig aktivieren, sodass nur benötigte Energie freigesetzt wird. Das geschützte Ladesystem lässt keine Wünsche offen und ist einsetzbar vom Einfamilienhaus bis zur Großanlage. Unabhängig vom Beladezustand des Speichers und schon bei niedrigen Temperaturen (40°C) wird nutzbares Trinkwasser erzeugt. Über das benannte Edelstahlrohr wird hier ein Mantel geschoben, welcher die Funktion eines Gegenstromwärmetauschers erfüllt, d.h. kaltes Wasser fließt im Edelstahlwellrohr nach oben und Heizungswasser von der heißesten Stelle des Speichers nach unten, um sich ausgekühlt (15°C) am tiefsten Punkt einzulagern. Dies erfolgt vorwiegend ohne Elektroenergie, im Schwerkraftsystem. Nur bei Spitzenzapfungen oder bei geringen Speichertemperaturen wird eine  Ladepumpe modulierend zugeschaltet. Durch die enorme Ausnutzung des Heizmediums (Pufferwasser) ist es möglich, die Volumina der Warmwasserzone dem tatsächlichen Bedarf anzupassen. Somit steht für den Heizbetrieb mehr Energie zur Verfügung. Besonders im Betrieb mit einer Wärmepumpe wird durch die direkte Beladung der Warmwasser-Zone bei geringen Temperaturen (45°C ausreichen) eine enorme Steigung der Leistungszahl erreicht.

Aufgrund dieser Technologie hält die Firma Franken den Mindeststandard und darüber hinaus die Energieeinsparverordnung nach ENEV 2016 ein.